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Warum Veränderung so schwierig ist und                                                    wie du Veränderung im Alltag leben kannst

 

Mein Credo ist: «Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung.» Schön und gut, mögen die einen denken, aber magst du Veränderung auch, wenn sie dich von aussen überrascht? Und die dir nicht grad gelegen kommt?

 

Wie hat dich beispielsweise der Lockdown erwischt? Gab es Initialzündungen für Veränderung? Welche Erinnerungen hast du daran und welche Schlüsse hast du aus diesen zwei Monaten und folgenden gezogen?

 

Ich persönlich bin einer Solidarischen Landwirtschaft beigetreten, wo die Mitglieder gemeinschaftlich auf freiwilliger Basis mithelfen. Ich weiss woher mein Gemüse kommt und welche Familie dahinter steht. Und ich muss in keinen Einkaufsladen dafür. Und ich kaufe seither praktisch keine Fertigprodukte mehr.

 

Während dem Lockdown habe ich ganz viel Zeit beim Spazieren in der Natur verbracht. Ich war richtig gut in Selbstdisziplin. Ich bin um 7 Uhr aufgestanden, habe meditiert, bin in die Natur gegangen, habe gekocht und habe mich ab und zu mit Menschen getroffen. Psssst, niemandem verraten.

 

Ich habe noch mehr Verantwortung für meine Gesundheit übernommen. Beispielsweise co-reguliere ich mich regelmässig mit dem Ehrlichem Mitteilen und schaue mir an, was mich blockiert und hindert, indem ich eine Selbstbegegnung mache. Ich beschäftige mich mit kolloidalem Silber, weiteren Kolloiden und isotonischem Meerwasser. Hast du gewusst, dass das kolloidale Silber früher das Antibiotika schlechthin war?

 

Weiter habe ich ähnlich gesinnte Menschen kennengelernt. Ich habe mich mit Menschen getroffen, die sich mit der Vision «neues Dorf» nach Ralf Otterpohl identifizieren. Plötzlich war ich umgeben von Menschen, die mit den 5 biologischen Gesetzen vertraut waren. Vorher haben mich die meisten Menschen nur mit Fragezeichen angeschaut, wenn ich davon erzählt habe.

 

Mir wurde deutlich bewusst wie viele meiner Ängste der Fantasie entspringen. Ich hatte mich schon gefürchtet, meine Wohnung nicht mehr verlassen zu können und habe Pläne geschmiedet wie ich mitten in der Nacht rausgehe zum Bewegen.

 

Ich hatte auch in einer Online-Tanzcommunity teilgenommen. Heute schätze ich es umso mehr, wenn ich live 5 Rhythmen tanzen gehen kann.

 


Veränderung im Alltag leben/ integrieren

 

Joe Dispenza erklärt in seinem ersten Buch «Schöpfer der Wirklichkeit»:

 

Wenn wir etwas Neues lernen und es darin zu einer gewissen Meisterschaft bringen, vollzieht sich dies in vier grundlegenden Schritten:

 

1) Wir beginnen unbewusst unfähig. Wir wissen nicht einmal, was wir nicht wissen.

 

2) Wir lernen und erkennen, was wir anstreben. Wir sind bewusst unfähig.

 

3) Wir beginnen mit dem Prozess der Umsetzung, mit dem „Tun“. Wir wenden an, was wir gelernt haben und werden so allmählich bewusst fähig. Das heisst, wir können das, was wir angestrebt hatten mit einem gewissen bewussten Einsatz demonstieren.

 

4) Wenn wir unsere bewusste Aufmerksamkeit weiterhin darauf richten, was wir tun, und es immer wieder erfolgreich praktizieren, werden wir unbewusst fähig. Was persönliche Veränderung betrifft, ist dies das angestrebte Ziel.»

 

Das tönt ziemlich kompliziert und theoretisch, oder?

 

Wie du Veränderung leben kannst anhand eines praktischen Beispiels

 

dem Autofahren:

 

1) Bevor ich mich das erste Mal ans Steuer setze bin ich unbewusst unfähig.

 

2) Mit dem Entschluss Autofahren lernen zu wollen, werde ich bewusst unfähig.

 

3) Ich weiss, dass ich keine Ahnung habe wie das alles mit Schalten und Kuppeln gleichzeitig hinbekommen soll. Ich bitte einen erfahrenen Autofahrer, der mir alles erklärt. Anfangs sitze ich vielleicht auf dem Beifahrersitz während der Geübte sagt, was und warum er was tut. In einem nächsten Schritt, setze ich mich ans Steuer und beginne das Gesehene und Gehörte umzusetzen. Ich übe fleissig und werde dadurch bewusst fähig Auto zu fahren.

 

4) Mit mehr Übung gelingt es mir auf dem Gelände zu fahren, ohne ständig an alles denken zu müssen wie Kuppeln, Schleifpunkt finden und adäquat Gas geben. Mit der Zeit kann sich mein Körper soweit entspannen, dass mir das Schalten mit der rechten Hand und das Kuppeln mit dem linken Fuss und das Gasgeben mit dem rechten Fuss selbstverständlich wird. Mein Körper weiss automatisch, was zu tun ist. Jetzt fahre ich unbewusst fähig Auto.

 

Das gilt für alles, was wir neu lernen wollen – sei es ein Sport, eine innere Haltung oder ein Zaubertrick. Etwas zu meistern, bedeutet, es ins implizite Gedächtnis aufzunehmen, d.h. zur Gewohnheit (zum Automatismus oder zum Seinszustand) werden zu lassen und mühelos wirken zu lassen.

 


Veränderung hin zu Optimismus leben

 

Dieses Wissen kann ich mir zu nutze machen, wenn ich beispielsweise entscheide, meinen Pessimismus in Optimismus zu verwandeln. Zurzeit praktiziere ich täglich die Meditation «die eigene Realität erkennen» von Joe Dispenza. In meinem Kopf, also mental, gehe ich durch, was ich denke, wie ich mich verhalte und was ich konsequenterweise fühle. Beispielsweise kommentiere ich innerlich, was mich stört, was nicht gut läuft usw.

 

In einem 2. Schritt vergegenwärtige ich mir, wie mein «neues Ich» denkt, handelt und sichfühlt. Ich kann den Unterschied enorm wahrnehmen, meine Stimmung hebt sich sofort. Meine neuen Gefühle sind durchdrungen von Wertschätzung, Dankbarkeit, Liebe, Verbundenheit und Positivität.

 

Ich kann zusätzlich Bücher oder andere Lektüren über Optimismus lesen oder optimistische Menschen in meinem Umfeld beobachten oder mich an solche Menschen erinnern und mir merken, wie diese sich verhalten, was sie tun und was sie sagen. Diese sind sozusagen meine Vorbilder.

 

Ich kann das Wissen über Optimismus, das ich mir angeeignet habe, mental durchspielen. Ich kann mir innerlich vorstellen, was ich denke, wie ich mich verhalte und wie ich mich dabei fühle. Mein Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Realität und mentalem Proben. Ich kann mein Gehirn mit meiner Vorstellung neu verdrahten.

 

In einer vielleicht herausfordernden Situation gelingt es mir optimistisch zu denken und das führt ziemlich sicher zu einer neuen Handlung und zu einem neuen Gefühl. Je mehr ich das übe, desto selbstverständlicher wird die neue Haltung von OPTIMISMUS. Sie wird zu meinem Seinszustand.

 


Wie geht Veränderung leben? So kann ich dich begleiten:

Impressum:
Claudia, L e h m a n n

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